31. Dezember 2017
Heute morgen haben wir nochmal Gelegenheit zum Ausschlafen. Um 8.00 Uhr gehe ich zum Frühstück. Es ist jetzt schon schön warm (manche würden sagen, schwül-warm, aber ich finde es herrlich). Um 9.15 Uhr gehen Birgit, Gitta und ich nochmal Richtung Zentrum. Wir nehmen eine Seitenstraße, wo wir zum Fluss kommen und laufen da ein Stück entlang, ganz ohne Verkehr. Wir kommen so hinter dem Fischmarkt aus, der schon in vollem Gange ist. Überall tote und lebendige Fische, Tintenfisch, Garnelen, etc. Der Geruch hält sich aber erstaunlicherweise in Grenzen. Nachdem wir den Markt hinter uns gelassen haben, schlendern wir noch die Flusspromenade entlang und beschließen dann, einen Kaffee zu trinken. In einem kleinen Lokal mit Blick auf den Fluss gibt es wunderbar leckeren Kaffee Americano. Großartig! Der vietnamesische Kaffee schmeckt nämlich absolut scheußlich und ich bin inzwischen auf schwarzen Tee umgestiegen. Deshalb trinke ich auch gleich noch eine zweite Tasse. In dem Laden nebenan erstehen wir dann noch zwei Seidentücher und machen uns auf den Rückweg zum Hotel. Inzwischen hat es angefangen zu regnen, aber das hält zum Glück nicht lange an. Um 12 Uhr müssen wir auschecken und um 13 Uhr fährt uns der Bus zum Flughafen von Da Nang. Um 16 Uhr hebt der Flieger pünktlich ab und nach nicht mal einer Stunde sind wir in Ho-Chi-Ming-Stadt (Saigon). Uns erwartet eine heftige warme schwüle Luft und im Bus bereits jede Menge Moskitos ☹.
Ich hatte ziemlichen Bammel vor Saigon, weil dies die größte Stadt ist. Aber auf den ersten Eindruck Asus dem Bus wirkt hier alles recht sauber, gepflegt und der Verkehr wirkt gesittet. Wir haben sie Hoffnung, dass man sich hier an Rote Ampeln hält und die Gehsteige benutzen kann, weil diese nicht als Parkplatz für unzählige Mopeds dienen.
Leider sieht die Realität anders aus. Zu Fuß hier unterwegs zu sein ist noch viiiieeel schlimmer als in Hanoi. Der Verkehr ist hier viel dichter und niemand nimmt hier Rücksicht auf Fußgänger!! 🤤😨



