Nach Angkor

6. Januar 2018
Die Nacht war angenehm, aber um 6.15 Uhr bin ich wach und mache mich in Ruhe fertig. Das Frühstück ist wie immer, jede Menge Zeug was wir morgens nicht runterkriegen, so dass es wieder auf Toast, Eieromelett und Obst hinausläuft.  Um 8.00 Uhr fahren wir mit dem Bus zum Markt von Battabang. Dieser ist im Grunde auch wie die Märkte in Vietnam, nur irgendwie ekliger. Es stinkt mehr und auf dem draußen in der Sonne liegenden Fleisch und Fisch tummeln sich die Fliegen. Trotzdem wieder faszinierend, weil so völlig anders als bei uns. Ich erstehe ein paar Flip Flops, weil ich meine verbummelt habe und selbst meine Wandersandalen für die Hitze hier zu warm sind.





Danach fahren wir zu einem an einem Kreisverkehr stehenden Buddha, der für den Ort eine besondere Bedeutung hat. Dort rette ich zwei Spatzen aus einem winzigen Käfig, worin etwa 50 Vögel rumflattern. Für umgerechnet 1,50 € darf ich zwei davon fliegen lassen. Das bringt angeblich Glück und mir vor allem ein gutes Gefühl. Allerdings würde ich am liebsten die anderen auch noch frei lassen... 😔
Danach fahren wir Richtung Angkor. Kurz nach der Stadt machen wir einen kurzen Stopp an einem Stand wo es eine hiesige Delikatessen gibt: gegrillte Ratte. Von uns mag aber keiner probieren, wir sind noch satt vom Frühstück 😂.


Gegen 13 Uhr sind wir in Siem Reap und gehen dort erstmal Mittagessen. Ein bisschen teurer hier, aber immer noch günstig. Danach fahren wir nach Angkor Wat, der größten Tempelanlage hier. Kong führt uns herum und erklärt einiges, es ist sehr interessant. Natürlich sind wir nicht alleine, hunderte andere Touristen sind ebenfalls hier, aber es verläuft sich ganz gut. Wir haben noch ein bisschen Zeit für eigene Erkundungen und danach fahren wir zu einem Tempelberg von dem aus wir den Sonnenuntergang sehen sollen. Da aber auf der Terasse nur 300 Leute Platz haben und gefühlt ungefähr 10 mal so viele Menschen unterwegs sind, laufen wir nur ein Stück hoch und drehen dann um. Um halb 7 sind wir dann an unserem heutigen Hotel. Total schöne neue Anlage mit Pool und schönen großen Zimmern mit Balkon zum Pool. Wir duschen erstmal ausgiebig und um 20 Uhr fahre ich mit Birgit, Gitta und Andre mit dem TukTuk ins Zentrum. Dort ist Highlife. Eine Fressmeile, zig Geschäfte und die Straßen sind voller Leute. Das schöne ist, dass es hier eine reine Fußgängerzone gibt und man entspannt herumlaufen kann. Wir essen in einem Restaurant mit schlechter Bedienung einen Burger und drehen dann noch eine Runde über einen kleinen Markt mit Handarbeitsachen, Klamotten und Schnickschnack und ich finde noch ein Mitbringsel. Um 22 Uhr sind wir dann durch uns lassen uns mit einem TukTuk zum Hotel bringen.







Fahrt nach Battabang

5. Januar 2018
Die Fahrt heute dauert ewig. Wir sind den ganzen Tag mit dem Bus unterwegs. Mittags machen wir einmal Halt an einer sehr schönen Stupa. Anschließend bekommen wir im Bus wieder eine Dose schön kaltes Bier, was bei den heftigen Ausentemperaturen schön erfrischend ist. Kong nimmt selbst einen kräftigen Schluck und bevor er uns noch etwas über Land und Leute erzählt, rülpst er erstmal ordentlich ins Mikro. Wir schauen uns erst an, ob wir richtig gehört haben und Gekicher macht sich breit. Kong aber bleibt völlig ungerührt, das scheint hier offenbar ganz normal zu sein 😆.   
Nach einer Stunde machen wir dann nochmal zum Mitgegessen halt. Im Durchschnitt zahlen wir 2 Dollar für ein Essen. Ansonsten passiert heute nichts. Aber immerhin fahren Wir durch sehr schöne Landschaften mit Reisfeldern und Palmen. Aber auch durch ärmliche Dörfer und überall sehen Wir die einfachen und schäbigen Behausungen. Vieles hier erinnert mich an Myanmar.   Wir sind erst um 19 Uhr in Battabang und alles ziemlich zermürbt von der langen Busfahrt. Mir ist es ziemlich egal, wie das Hotel ist, Hauptsache ich komme unter eine Dusche. Wobei ich selbst dazu eigentlich keine Lust mehr habe....
Das Hotelzimmer ist super, aber viel haben wir nicht davon weil es morgen schon um 7.30 Uhr los geht. Ich gehe noch schnell mit Birgit und Gitta zum Supermarkt und nach der Dusche treffen wir uns noch auf ein Bierchen bei mir im Zimmer.








Prasat

5. Januar 2018
Die Nacht war ganz ok. Außer dass überall an Flussufer zig Hunde bellen, ist es ruhig und ich schlafe relativ schnell ein. Nachts muss ich einmal aufs Klo, wo ich Sabine treffe, die aus der einen Toilette geflüchtet ist, weil dort ein großer gelbgrüner Frosch auf der Brille hockt.
Um 7 Uhr gibt es ein sehr einfaches Frühstück mit Toast, Eieromelett und Kaffee (leider süß). Um halb 8 werden die Koffer in den Bus geladen und wir laufen ein Stück vorbei  an den Häusern der Einheimischen, die allesamt auf Stelzen gebaut sind und sehr ärmlich sind. Alle haben sie aber ein paar Rinder mit Kälbern am Haus stehen. Die Viecher sehen total abgemagert  aus, aber vermutlich handelt es sich nur um eine spezielle Rasse, die einfach nur so aussehen. Dann kommen wir zu einer Schule, der World Insight ein Schulgebäude gespendet hat. Ganz viele Kinder aller möglichen Größen kommen auf uns zu gerannt und rufen Hello und freuen sich. Herzallerliebst! Dann schauen wir ein wenig beim Unterricht zu und es ist süß zu beobachten, wie alle beeindrucken wollen und sich darum reißen, an due Tafel zu dürfen. Wir lassen eine kleine Spende da und setzen unsere Tour weiter fort.





Auf nach Kambodscha!

4. Januar 2018
Heute können wir uns endlich endgültig von Saigon verabschieden. Wir sind alle froh, aus dem Lärm und Smog herauszukommen. Vier von uns haben die Verlängerung nicht gebucht und so heißt es nach dem Frühstück Abschied nehmen. 
Die Fahrt dauert etwa 3 Stunden und um 11.30 Uhr sind wir an der Grenze. Es ist unglaublich warm und extrem drückend. Thang regelt für uns noch die Ausreise aus Vietnam, dann verabschieden wir uns auch von ihm und laufen mit unseren Rollkoffern Richtung Kambodscha. An einer kleinen Grenzhütte empfängt uns unser kambodschanischer Reiseleiter (Kong). Erst müssen wir unser Visa beantragen. Das geht schneller (oder vielleicht funktioniert es auch nur so) weil wir jeder 2 Dollar extra in den Pass legen. Dann müssen wir noch das Einreiseformular ausfüllen, unsere Fingerabdrücke abgeben, und "schon" sind wir in Kambodscha. Wir merken schnell, dass der "Luxus" der letzten 2 Wochen vorbei ist. Wir sind ja durchgehend mit großen Reisebussen mit 42-Sitzen, vollklimatisiert und oft mit WiFi an Bord gefahren. Jetzt erwartet uns ein in die Jahre gekommener kleinerer Bus, wo erst die Koffer nach hinten verfrachtet werden bevor wir einsteigen können. Wir warten so lange im Schatten, die Hitze haut einen echt um. Nebenan ist ein kleiner Markt oder so und es liegen Unmengen an Müll überall herum. Es stinkt bestialisch. Wir sind froh als wir in den Bus steigen können. Nach etwa einer Stunde Fahrt essen wir eine Kleinigkeit. Das Essen hier ist erstaunlich teuer - im Vergleich zu den meisten Lokalen in Vietnam. 
Um 15 Uhr geht es weiter und eine Stunde später sind wir an einem Bootsanleger ab einem Seitenarm vom Mekong.  Man sieht auf der ganzen Fahrt schon deutlich dass sie Armut hier höher ist als in Vietnam, aber der Fluss ist hier viel sauberer. Wir tuckern in einem offenen Boot den Fluss entlang. Es ist herrlich. Und hier auf dem Wasser auch nicht mehr so heiß.  Es ist unglaublich entspannend, keine Motorradgeräusche, nur das Tuckern des Motors unseres Bootes. Irgendwann sehen wir an Flussufer einige Sonne liegen aus Holz stehen. Die totale Idylle. Und tatsächlich! Das ist unsere Unterkunft für diese Nacht. Wir sind heute in einer Eco-Lodge untergebracht, in offenen ( sdhr offenen Hütten) mit Gemeinschaftstoiletten und erstmal ohne Strom. Der sollte eigentlich irgendwann angehen, aber es tut sich nichts. Die Mücken kommen auch schnell zu ihrer Mahlzeit  und mich beißen direkt ein paar fiese Ameisen. Da der Strom auch is 19 Uhr nicht mehr anspringt, essen wir im Dunkeln, bzw mithilfe unserer Stirnlampen. Es gibt "Barbecue", was bedeutet, dass wir uns das bereitliegende Schweinefleisch mit Gemüse auf den Gastischgrills selbst braten. Wenn man sieht, wie das Fleisch hier überall ungekühlt an Straßenständen angeboten wird, überlegt man schon, ob man das jetzt tatsächlich essen sollte. Aber wir langen alle ordentlich zu und es ist lecker. Um 20.30 Uhr verschwinden die ersten in ihren Hütten, es ist inzwischen stockdunkel. Ich sitze noch ein Weilchen mit Birgit und Tatjana in den Liegestühlen und wir genießen die wunderbare Stimmung. Um 21.30 Uhr schlüpfe ich unter mein Moskitonetz und hoffe, dass ich diese Nacht durchschlafen kann...




Halong - Saigon

3. Januar 2018
Eines muss man dem Planer dieser Reise lassen: wenn schon schlecht, dann richtig und konsequent!
Wir starten um halb 9, verabschieden uns von unserer netten Gastfamilie und fahren mit einem Boot zu den schwimmenden Märkten. Thang hatte uns gestern schon vorgewarnt, dass sie nicht mehr so sind wie früher. Und tatsächlich hat dies nichts mit dem zu tun, was ich in diversen Reportagen gesehen habe. Keine kleinen Boote, die überall auf dem Fluss diverse Waren anbieten. Stattdessen fahren ein paar große Boote herum, die entweder Reis, Melonen oder andere Sachen verkaufen. Kaufen müsste man dort aber gleich mindestens 100 Kilo oder so. Wir fahren einmal hin und zurück und steigen dann an einem Bootsanleger um in den Bus. Nach etwa 1 Stunde halten wir an der von Thang angekündigten "Schlangenfarm". Wir hatten das so verstanden, dass diese zu dem Tempel gehört, der auch noch auf dem Programm steht. Statt dessen ist das zwar eine Schlangenfarm, wo auch Medikamente aus Schlangengift hergestellt werden, darüber hinaus aber auch eine Art Zoo. Es ist ganz ganz schlimm! Hier werden Affen auf Bäumen präsentiert, die an einem Halsband mit kurzer Kette festgebunden sind, Krokodile in winzigen Gehegen und versifften Minibecken. In einem Raum sind zig winzige Käfige, in denen Boas zusammengerollt vor sich hinvegetieren. Es gibt laut der einführenden Fernsehvorführung noch jede Menge andere Tiere, aber mir reicht es hier bereits und ich gehe schon mal zum Ausgang, ein paar andere ebenfalls. Leider bin ich vorher schon in die Touri-Falle getappt und lasse mir eine Boa um den Hals hängen. Ich kann einfach nicht widerstehen 😕. Irgenwann kommen die anderen zum Glück auch zum Bus, heute ist es sehr warm und vor allem sehr stickig. Wir fahren weiter zum Vinh Thang Tempel, der tatsächlich recht hübsch ist, vor allem die drei Buddha-Statuen. Danach geht's zum Mittagessen. Wir werden an einer Art Raststätte raus gelassen, wo wir das schlechteste und teuerste Essen der ganzen Reise bekommen. Gruselig!





Mekong Delta

2. Januar 2018
Heute früh fahren wir zum Mekong Delta. Insgesamt dauert due Fahrt 4 Stunden und um halb 1 sind wir am Ziel. Zuerst besuchen wir nochmal einen Markt auf dem es Obst, Gemüse, Fische und lebende Tiere gibt. Hier ist es zum Glück nicht so furchtbar voll wie auf anderen Märkten und alle lassen sich bereitwillig fotografieren. Danach steigen wir in ein offenes Boot und tuckern über den Making. Auf der anderen Seite bekommen wir in einem urigen Restaurant ein großartiges Mittagessen. Es gibt Elefantenohrfisch, Gambas und eine sehr leckere Suppe. Es ist wunderbar warm und das kalte Bier schmeckt um so besser. Es ist total entspannt und ich glaube, es wird ein schöner Tag....
Doch dann beginnt wieder das Touri-Programm! Zuerst bekommen wir eine Vorführung von einheimischen Gesang. Anschließend tuckern wir wieder auf die andere Flussseite. Das Mekong Delta soll sooo schön sein! Und wir schauen uns eine staubige stickige Ziegelfabrik an! Dann werden wir wieder auf die andere Seite geschippert, auf der anderen Seite wird unsere Herde durch eine Candy- und Schnapsherstellung getrieben. Natürlich mit anschließender Verkaufsveranstaltung. Zwischendurch komme ich mir wieder mal wie auf einer Kaffeefahrt vor. Nichts ist mit schöner Natur! Diese Reise ist und bleibt ein Reinfall! Und dabei bin ich mir sicher, dass es in Vietnam viele schöne Ecken gibt 😭. Irgendwann steigen wir in kleinere Bötchen um um werden einen kleinen Flußarm lang gerudert. Es ist absolut furchtbar, wie viel Müll hier um Wasser schwimmt! Und die ganze Zeit fahren wir parallel zu einer Straße! Nix mit Mekong-Delta-Idylle! Inzwischen haben wir uns einen ironischen Humor dazu zugelegt, denn es ist ja nicht mehr zu ändern. Um halb 5 sind wir an unserem Homestay, was ganz nett ist. Wir haben eine Viertelstunde Zeit um unsere Zimmer zu beziehen ( ich bin mit Gitta und Birgit in einem), dann beginnt unsere stumpfsinnige Fahrradtour. Einmal alle wie an der Schnur hintereinander einmal um den Block, vorbei an den Häusern der Einheimischen. Diese begrüßen uns alle mit großem "Hello" und ich habe ein bisschen den Eindruck, die machen sich alle lustig über uns. Kein Wunder.
Kurz bevor es dunkel wird, sind wir zurück, duschen und sitzen dann zusammehn und warten auf das Abendessen.





Eindrücke aus Saigon







Saigon und Cu Chi

01. Januar 2018
Die Nacht ist relativ kurz, da das Programm trotz Neujahr natürlich weitergeht. Nach dem Frühstück fahren wir um 8.30 Uhr zunächst mit dem Bus zum Hauptpostamt und schauen uns die Notre Dame Kathedrale von außen an ( die wird gerade renoviert). Danach besuchen wird das Kriegsopfermuseum, wo jeder für sich rumläuft. Oder auch nicht. Die ausgestellten Bilder aus dem Vietnamkrieg sind schon sehr verstörend und viele kann ich mir gar nicht ansehen, so furchtbar sind die! 
Danach fahren wir dann zu den Tunnelanlagen von Cu Chi. Das ist einerseits sehr interessant, andererseits finden wir auch, dass der ganze Krieg und was damit zusammen hängt, hier doch ziemlich verherrlicht wird. Man kann sogar an einer Station mit echter Munition  schießen. Ich finde das krank, aber Markus aus unserer Gruppe schießt auch! Nun gut. Wir werden oberhalb der Tunnel entlanggeführt und zwischendurch wird uns ein Einstieg oder die Fallen für die Amis gezeigt. Wie gesagt, interessant, aber...
Gegen 16.00 Uhr fahren wir zurück nach Saigon. Mit Tausenden von Mopeds natürlich! Und das unglaubliche Ist, dass die zu dritt zu viert, oder sogar zu fünft auf einem Mofa sitzen!!!







Silvester in Saigon

HAPPY NEW YEAR!!


Silvester verläuft bei uns ganz unspektakulär. Wir essen zusammen, dann sitzen wir mit Vier und Knabberzeug bei Ricarda auf dem Zimmer, spielen Blacl Stories und erzählen uns irgendwelche skurrilen Geschichten. Ist echt lustig. Um 0.00 Uhr stoßen wir an und gehen vor sie Tür, weil wir das Feuerwerk auch vom 8. Stock aus nicht sehen können. Draußen sehen wir aber auch nichts und es ist nicht viel los auf der Straße. Im Fernseher der Lobby können wir das Feuerwerk sehen, das hier ganz offensichtlich nur an einer Stelle abgebrannt wird. Schön. Aber halt im Fernsehen 🤣. Ich finde es nicht weiter schlimm und die anderen offenbar auch nicht.
Da das Programm morgen früh weiter geht, gegen wir dann auch direkt in unsere Zimmer um zu schlafen.

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins neue Jahr 🍸🥂🍾🎉

Flug nach Saigon

31. Dezember 2017
Heute morgen haben wir nochmal Gelegenheit zum Ausschlafen. Um 8.00 Uhr gehe ich zum Frühstück. Es ist jetzt schon schön warm (manche würden sagen, schwül-warm, aber ich finde es herrlich). Um 9.15 Uhr gehen Birgit, Gitta und ich nochmal Richtung Zentrum. Wir nehmen eine Seitenstraße, wo wir zum Fluss kommen und laufen da ein Stück entlang, ganz ohne Verkehr. Wir kommen so hinter dem Fischmarkt aus, der schon in vollem Gange ist. Überall tote und lebendige Fische, Tintenfisch, Garnelen, etc. Der Geruch hält sich aber erstaunlicherweise in Grenzen. Nachdem wir den Markt hinter uns gelassen haben, schlendern wir noch die Flusspromenade entlang und beschließen dann, einen Kaffee zu trinken. In einem kleinen Lokal mit Blick auf den Fluss gibt es wunderbar leckeren Kaffee Americano. Großartig! Der vietnamesische Kaffee schmeckt nämlich absolut scheußlich und ich bin inzwischen auf schwarzen Tee umgestiegen. Deshalb trinke ich auch gleich noch eine zweite Tasse. In dem Laden nebenan erstehen wir dann noch zwei Seidentücher und machen uns auf den Rückweg zum Hotel. Inzwischen hat es angefangen zu regnen, aber das hält zum Glück nicht lange an. Um 12 Uhr müssen wir auschecken und um 13 Uhr fährt uns der Bus zum Flughafen von Da Nang. Um 16 Uhr hebt der Flieger pünktlich ab und nach nicht mal einer Stunde sind wir in Ho-Chi-Ming-Stadt (Saigon). Uns erwartet eine heftige warme schwüle Luft  und im Bus bereits jede Menge Moskitos ☹.
Ich hatte ziemlichen Bammel vor Saigon, weil dies die größte Stadt ist. Aber auf den ersten Eindruck Asus dem Bus wirkt hier alles recht sauber, gepflegt und der Verkehr wirkt gesittet. Wir haben sie Hoffnung, dass man sich hier an Rote Ampeln hält und die Gehsteige benutzen kann, weil diese nicht als Parkplatz für unzählige Mopeds dienen.

Leider sieht die Realität anders aus. Zu Fuß hier unterwegs zu sein ist noch viiiieeel schlimmer als in Hanoi. Der Verkehr ist hier viel dichter und niemand nimmt hier Rücksicht auf Fußgänger!! 🤤😨
Nachdem wir im Hotel eingecheckt haben, machen wir uns mit der Hälfte der Gruppe auf den Weg um etwas zu essen. Es ist extrem schwül, aber was wirklich schweißtreibend Ist, ist der Weg bis zum Restaurant....