25. Dezember 2017
Wir fahren ca 2 1/2 Stunden, bis wir in der Nähe von Ninh Binh ankommen. Direkt als wir aus dem Bus aussteigen belagern uns wieder einmal Frauen, die irgendwelches Zeug verkaufen wollen, in diesem Fall sind es Strohhüte, die sie uns beim Aussteigen direkt auf den Kopf setzen wollen. Das nervt hier. Zumal diese Damen dann auch sehr hartnäckig und aufdringlich sein können. Wenn man dann wirklich nichts kauft, wird man auf vietnamesisch beschimpft. Zunächst schauen wir uns irgendeinen Tempel von irgendeinem Kaiser an, der ziemlich überlaufen ist und uns sowieso nichts sagt. Wir latschen ein bisschen in der Gegend rum, und beschließen dann, den zweiten Tempel auszulassen und direkt auf die Räder umzusteigen. Diese sind in einem eindeutig schlechteren Zustand als bei unserer letzten Radtour, dafür ist die Tour um einiges schöner. Wir sind hier in der trockenen Halongbucht und die Kulisse mit den Kalksteinfelsen ist schon sehr schön. Leider kratzen wir die nur am Rande an, da die Fahrradtour nicht mittendurch geht und insgesamt auch nur eine Stunde. Mittags speisen wir in einem ziemlich großen touristischen Restaurant. Danach steigen wir jeweils zu zweit in ein Ruderboot, und werden über ein Flüsschen am Rande der Bucht gerudert. Da außer uns noch gefühlte tausend andere Touristen hier unterwegs sind, trübt das natürlich das Bild. Bevor wir anlegen haut uns unser Ruderer auch schon ganz dreist auf Trinkgeld an, davor hatte uns Thang bereits gewarnt. Wir geben ihm das Trinkgeld erst, als wir aussteigen und seinem Blick nach zu urteilen war es nicht genug. Auch davor hatte Thang uns bereits gewarnt.
Das Hotel in Ninh Binh ist gut aber sehr steril. Hier habe ich endlich ein bisschen Zeit meine Tasche ordentlich neu zu packen. Dann gehe ich kurz mit Gitti und Andre einmal um den Block, wir kaufen etwas Früchte und hocken dann mit ein paar Leuten auf einem Zimmer und quatschen.

