Hanoi I

19. Dezember 2017 - 20:30 Uhr
So, nach einem - oder eigentlich ja zwei langen Tagen liege ich endlich im Bett meines Hotelzimmers.  Das ist, nett, gemütlich und sauber und ich hoffe, ich werde eine gute Nacht darin verbringen.. 
Nachdem wir nach der Ankunft am Flughafen noch ewig warten mussten, weil Franziska (französische Staatsbürgerin) noch das Visum beantragen musste und dann auch noch ihr Koffer weg war, sind wir um 14:45 Uhr auf unseren Zimmern. Vorher haben wir noch schnell den Rest der Gruppe kennengelernt. Eine Stunde später geht dann unser Stadtrundgang los, der uns hier durch die umliegenden Gassen der Altstadt führt. Alles sehr trubelig, ein kleiner bunter Laden neben dem anderen und Tausende von Mopeds. Die Kunst hier eine Straße zu überqueren besteht darin, nicht in eines davon zu laufen und sich nicht überfahren zu lassen. Eigentlich muss man einfach nur gehen, auf keinen Fall plötzlich stehen bleiben! Es ist spannend, aber auch anstrengend, vor allem, wenn man so übermüdet ist wie wir und mit einer Gruppe von 16 Personen durch die Gegend läuft. 
Wir laufen, Thong erzählt hier und da was, was man nur mitbekommt wenn man nah genug bei ihm steht, bis zum Hoan-Kiem-See und dann ist die Luft auch raus, die meisten haben Hunger und einige werden quengelig. Also gehen wir zurück und in ein vietnamesisches Restaurant, wo sich die Gruppe trennt, weil einige lieber nebenan essen wollen, wo wir aber nicht alle sitzen können. Schade, weil wir so an unserem ersten Abend nicht zusammen essen, aber egal. Das Essen ist lecker und der Abend nett und eigentlich hat sowieso nur jeder sein Bett im Kopf.